Projektwoche der FET5A
In der letzten Woche vor den Ferien haben sich die Schüler der Fachschule für Technik (FET5A) mit der Realisierung einer roboterunterstützten Qualitätskontrolle für die Automobilfertigung auseinandergesetzt. Ziel des Projekts war es, eine vollautomatisierte Prüfstation in Betrieb zu nehmen, die Fahrzeuge basierend auf Kundenwünschen und Qualitätsmerkmalen prüft und anschließend sortiert.
Die Schüler standen vor der Herausforderung, drei unterschiedliche Komponenten einer Industrie 4.0 Anlage zu vernetzen: eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), ein Bedienpanel (HMI) und einen kollaborativen Roboter (UR3). Der Prozess wurde so gestaltet, dass die Steuerung über Sensoren Merkmale wie Farbe und Material erfasst, das Ergebnis grafisch am HMI aufbereitet und dem Roboter schließlich über PROFINET mitteilt, ob das Fahrzeug ins Lager oder zur Demontagestation transportiert werden soll. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der nachhaltigen Produktion: Fehlerhafte Teile werden nicht einfach entsorgt, sondern für den Wertstoffkreislauf gezielt einer Demontagestation zugeführt.
Die Schüler haben dabei folgende Kompetenzen der Automatisierungstechnik erworben und vertieft:
Vernetzung & Kommunikation: Die Klasse lernte, Geräte über den Industriestandard PROFINET zu verbinden. Dazu gehörte das Konfigurieren der Schnittstelle und Datenaustausch zwischen verschiedenen Komponenten der Qualitätskontrolle.
Programmierung & Konfiguration: Sie lernten die Steuerung zu programmieren, Benutzeroberflächen für Bediener zu gestalten und Roboterbewegungen präzise zu steuern. Dabei bauten die Inhalte auf den zuvor gestalteten Unterricht und durchgeführten Lernsituationen und Projekten auf.
Fehlersuche & Inbetriebnahme: Von der hardwareseitigen Verkabelung bis zum finalen Funktionstest mussten die Schüler Fehlerquellen identifizieren und beheben.
Die Woche endete erfolgreich mit der Präsentation von vielen funktionsfähigen Anlagen und zufriedenen Schülern der FET5A.




